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Pressemeldung Januar 2009 |
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30.01.09Appell zur Süßwarenmesse: Kein Ei mit 3 – keine Käfigeier in Süßwarenprodukten Kommenden Sonntag öffnet die „Internationale Süßwarenmesse“ (ISM) mit über 1600 Ausstellern ihre Tore. Zum bevorstehenden Start der ISM macht der Deutsche Tierschutzbund darauf aufmerksam, dass jährlich über fünf Milliarden Eier aus der Käfighaltung in Fertigprodukten, Keksen, Kuchen, Süßwaren und auch Alkohol verarbeitet werden, ohne dass dies für den Verbraucher erkennbar ist. „Das Süße, das den Familien Freude bereiten soll, bedeutet für Millionen Legehennen leider das Gegenteil. Nachdem nahezu alle Handelsketten und Discounter bereits auf den Verkauf von Schaleneiern aus der Käfighaltung verzichten, braucht es jetzt auch ein Signal der Unternehmen, die Eier in ihren Produkten verarbeiten“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Ob Kuchen von Bahlsen, Coppenrath & Wiese, Leibniz, Lambertz oder auch Schokoküsse von Dickmann`s (Storck): In diesen und anderen Produkten werden jährlich Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung verarbeitet. Viele Hersteller verteidigen sogar den Einsatz von Käfigeiern. Dass es auch anders geht, haben Dr. Oetker, Mars Süßwaren Europa oder Griesson-de Beukelaer bewiesen: Diese Unternehmen verzichten nach dem Motto der Kampagne „Kein Ei mit 3“ auf Käfigeier. Dass die Verbraucher keine Käfigeier in Produkten wünschen, zeigt auch eine Internetumfrage des Deutschen Tierschutzbundes. Auf www.tierschutzbund.de sprechen sich 97,7 Prozent der Teilnehmer für eine Kennzeichnung von Lebensmitteln aus, bei der deutlich wird, aus welcher Tierhaltung die Produkte oder die Zutaten kommen. Nur so haben die Käufer die Möglichkeit, Artikel mit Käfigeiern zu erkennen.
Für den Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, steht fest: „Käfig bleibt Käfig. Wir kämpfen weiter für die Freiheit der Hühner und auch die Süßwarenindustrie sollte den Willen der Verbraucher respektieren, denn diese wollen mit Süßwaren Genuss und nicht Tierqual verbinden.“ Bis es zu einer Kennzeichnung kommt, appelliert der Deutsche Tierschutzbund an die Konsumenten, auf Süßigkeiten und Ei-Fertigprodukte mit Käfigeiern zu verzichten. Nur die Produkte, bei denen klar erkennbar ist, dass die Eier aus tiergerechter Haltung, wie z.B. bei Ökoprodukten, kommen, sollten in den Einkaufskorb.
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