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Pressemeldung Oktober 2008 |
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Bilanz: 16.062 Straßentiere in Odessa behandelt – Erfolgreicher Auslandstierschutz des Deutschen Tierschutzbundes Mit seinem praktischen Auslandstierschutzprojekt in Odessa zeigt der Deutsche Tierschutzbund einen erfolgreichen Lösungsweg für den Umgang mit Straßentieren auf. Bevor sich der Verband mit dem Konzept „Fangen, Kastrieren, Freilassen“ vor Ort engagierte, wurden Straßenhunde in Odessa und Umgebung auf grausame Art und Weise eingefangen und massenweise qualvoll erstickt. Seitdem der Deutsche Tierschutzbund gemeinsam mit Tierschützern vor Ort aktiv ist, wurden bereits 14.849 Hunde und 1.213 Katzen behandelt. Das ergibt eine jetzt erstellte Zwischenbilanz. Auch in anderen Ländern sind Kooperationspartner des Deutschen Tierschutzbundes auf Basis der Philosophie „Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort“ erfolgreich aktiv.
„Um das Leid der Straßentiere nachhaltig zu beenden, braucht es das Konzept „Fangen, Kastrieren und wieder Freilassen“. Das ist der einzige Weg im Auslandstierschutz, der Tieren dauerhaft hilft. In unserem Tier- und Kastrationszentrum in Odessa, das als Vorbildprojekt für ganz Südosteuropa gilt, wird dieses Konzept in Zusammenarbeit mit der Stadt und Tierfreunden umgesetzt“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Die Auslandstierschutzarbeit des Deutschen Tierschutzbundes, die auch von seinen Kooperationspartnern in anderen Ländern unterstützt wird, basiert auf einem über Jahre auch in anderen Städten dokumentierten wissenschaftlichen Konzept, das gemeinsam erprobt und umgesetzt wurde. Die Grundlage der Philosophie „Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort“: Die Hunde und auch Katzen werden nicht dauerhaft aufgenommen oder ins Ausland vermittelt, sondern werden eingefangen, kastriert, tätowiert und in ihrem Revier wieder freigelassen.
Der Deutsche Tierschutzbund ist seit dem Jahr 2000 in Odessa engagiert. Mit der offiziellen Eröffnung des Tierschutz- und Kastrationszentrum in Odessa im Mai 2005 konnte das Leben vieler Tausend Straßenhunde- und Katzen gerettet werden. Das Projekt in Odessa kann der Deutsche Tierschutzbund nur durch Sonderspenden und Projektpatenschaften realisieren. Auch für die Zukunft bittet Europas größte Tier- und Naturschutzorganisation um Unterstützung von Tierfreunden.
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