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Essen im Ausland |
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Einkauf und Ernährung - Gesetze zur Tierhaltung existieren in vielen Ländern gar nicht oder die Bestimmungen liegen hinter dem deutschen Standard, werden lockerer gehandhabt oder sogar missachtet. Verzichten Sie deshalb nach Möglichkeit auf Fleisch und Eier.
- Tiertransporte sind für Millionen Tiere Realität. Im Ausland hat man wenig Möglichkeiten zu überprüfen, ob Fleisch nicht von Tieren stammt, die für die Mast oder Schlachtung weite Strecken transportiert wurden. Allein nach Italien wurden 2006 mehr als 80.000 Schlachtpferde importiert - hauptsächlich aus Litauen, Rumänien, Polen und Spanien. Auch das spricht für einen Fleischverzicht.
- Schlachtung ohne Betäubung ist leider in vielen Ländern verbreitet, besonders in Süd- und Osteuropa, aber auch in Israel und moslemischen Ländern. Betroffen sind hauptsächlich Schafe und Ziegen, aber auch Rinder und Kälber. In Frankreich werden 20 Prozent der Rinder und Kälber ohne Betäubung geschlachtet, in Belgien 21 Prozent der Kälber und zehn Prozent der Rinder, in Spanien fünf Prozent der Kälber und zehn Prozent der Rinder. Das Fleisch dieser Tiere gelangt ganz normal in der Handel und in Restaurants und ist für die Kunden nicht als Fleisch geschächteter Tiere erkennbar.
- Bei Selbstverpflegung können Sie versuchen Produkte mit dem bekannten EU-Öko-Siegel zu kaufen. In Frankreich gibt es Produkte mit dem Label Rouge und in Großbritannien Freedom Food, die eine tierfreundlichere Haltung garantieren als in konventionellen Betrieben.
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Exotisches EssenEssen Sie keine exotischen Spezialitäten, für die Tiere leiden müssen oder wodurch eine Art vom Aussterben bedroht wird:
- Gänsestopfleber wird hauptsächlich in Frankreich gegessen. Den Gänsen wird über einen langen Trichter gezwungenermaßen Futter in den Schlund geschoben. Die durch dieses Mast krankhaft veränderte Leber gilt als Delikatesse. Das Stopfen ist in Deutschland als Tierquälerei verboten.
- Singvögel werden besonders in Malta und Italien, aber auch in Frankreich und Belgien mit Netzen und Leimruten gejagt oder geschossen.
- Walfleisch wird in Norwegen und Japan verzehrt.
- Schildkröten sind in Südostasien und Südamerika beliebt. Sie werden unter brutalen Bedingungen gejagt, transportiert und geschlachtet. Viele Arten sind bedroht und der Verzehr von Schildkröteneier verschärft dieses Problem noch.
- Haifischflossensuppe ist in Asien auch bei deutschen Touristen beliebt. Dafür werden Millionen Haie getötet und ihnen zum Teil lebend die Flosse abgetrennt. Die verletzten Tiere werden ins Meer zurück geworfen wo sie elendig verenden.
- Froschschenkel gelten vor allem in den Küchen Frankreichs, der Schweiz, Portugals, Louisianas und der Karibik sowie allgemein in Asien und Afrika als Delikatesse. Oft werden die Tiere weder betäubt noch getötet, bevor ihnen die Hinterbeine abgetrennt werden.
- Hunde- und Katzenfleisch steht in China, Korea und einigen angrenzenden Regionen immer noch auf dem Speiseplan. Die Hunde werden in speziellen Farmen in winzigen Käfigen gehalten, über weite Strecken transportiert und misshandelt bis sie brutal getötet werden. Katzen werden sogar lebend gekocht.
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