Startseite « Aktuelles und Presse « Pressemeldungen « 2008 
Logo: Deutscher Tierschutzbund e.V. Schriftzug: Deutscher Tierschutzbund e.V.
SpendenSitemapFAQ
Startseite
Aktuelles und Presse
Pressemeldungen
Podcast
Newsletter
Social Web
Film: Tiere brauchen Schutz
Adressen von Politikern
E-Cards
Termine
TV-/Radio-Tipps
Aktiv werden
Themen
Kampagnen und Aktionen
Publikationen
Wir über uns
Kontakt

Akademie für Tierschutz
Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld
Jugendportal
Kinderportal
Deutsches Haustierregister

   Newsletter

 
 
 

Aktuelles und Presse

Pressemeldung Februar 2008

 
 

13.02.08

Entscheidung zu Handelsverbot von Robbenfellen im Bundeskabinett verschoben: Enttäuschung beim Deutschen Tierschutzbund

Auf der Tagesordnung des Bundeskabinetts stand heute die Beratung eines Gesetzesentwurfs von Bundesverbraucherminister Horst Seehofer, nachdem die Einfuhr, der Handel und die Verarbeitung von Robbenprodukten verboten werden sollten. Nach der Sitzung steht nun fest, dass die beteiligten Bundesministerien zunächst mit der Europäischen Kommission die Frage der Vereinbarkeit des Gesetzentwurfs mit Europäischem Recht und Welthandelsrecht abklären. „Die gute Absicht war offenbar da, aber es fehlt scheinbar die letzte Konsequenz, sich mit tierschützerischem Mut über Bedenken hinwegzusetzen. Wir hätten es uns gewünscht, dass Deutschland – wie die Niederlanden oder Belgien – eine Vorreiterrolle eingenommen hätte. Nun setzen wir aber darauf, dass die rechtliche Klärung unverzüglich läuft, damit für die bevorstehende Jagdsaison das Signal gegeben wird: Schluss mit Robbenqual. Ansonsten unterstützt Deutschland auch in diesem Jahr wieder indirekt den Tod von 250.000 Tieren. Das Tierwohl muss entscheidend sein, nicht bürokratische Bedenken“ so Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes.
 
Der Deutsche Tierschutzbund fordert, dass schnell ein EU-weites Verbot des Handels mit Robbenprodukten beschlossen werden müsse. Robbenjagd findet vor allem in der Arktis und im Süden Afrikas statt. Circa 750.000 Robben von mindestens 15 verschiedenen Spezies werden für kommerzielle Zwecke jedes Jahr getötet und gehäutet. 60 Prozent der Jagd wurden 2006 von Kanada, Grönland und Namibia durchgeführt. Über 90 Prozent der getöteten Tiere sind Jungtiere im Alter von zwei Wochen bis drei Monaten. Das Erschlagen mit Knüppeln oder der Abschuss der Tiere sind mit erheblichem Tierleid verbunden. So erhalten die Robben bei der Jagd mit einer Art Fischanlandungshaken, dem „Hakapik“, einen Schlag auf den Hinterkopf. Der Schädelknochen soll brechen und das Tier bewusstlos werden. Unerfahrene Jäger brauchen dafür oft mehrere Versuche. Danach wird die Spitze des „Hakapiks“ tief ins Gehirn getrieben. Es kommt vor, dass die Tiere nicht tot sind, wenn sie enthäutet werden. Die schlechten Eisbedingungen tragen zudem dieses Jahr dazu bei, dass die Jäger aus der Ferne schießen. Es ist zu befürchten, dass es dadurch vielfach zu Verletzungen durch Fehltreffer kommt, die Tiere fliehen und dann elendig ertrinken.
 
Im Jahr 2005 wurden insgesamt 459,8 Tonnen Bekleidung bzw. Bekleidungszubehör aus Robbenfellen nach Deutschland eingeführt. Der Deutsche Tierschutzbund appelliert deswegen an alle Verbraucher, sich generell gegen Pelzprodukte zu entscheiden, da dadurch unendliche Tierqualen vermieden würden. Mit seiner Kampagne „Pelz tötet“ sensibilisiert der Verband die Konsumenten und stellt fest „Pelzmode bleibt Qualmode“.

 
  Mehr zu diesem Thema:
Bundestag will Handel mit Robbenprodukten verbieten
Robbenjagd
EU-Bericht zu Tierschutzaspekten der Robbenjagd
Kampagne: Pelz tötet
Vorherige Pressemeldungen
 
 

Aktuelle Infos
 
 
Ihr Anruf hilft Tieren
Spenden-Hotline
 
 
Online spenden
Jeder Euro hilft.
 
 
 
Film: Tiere brauchen Schutz
 
(Kopie 2)
 
 
Mitglied werden
Ganz einfach: Online Mitglied werden.
 
 
Unsere Tierschutzvereine
Sortiert nach Postleitzahl oder Ortsname.
 
 
Warnung vor Kleidersammlern
Verschiedene Firmen sammeln widerrechtlich Kleiderspenden im Namen des Deutschen Tierschutzbundes.
 
 
Aktuelle Pressemeldungen
10.02.12: Verbandsklage
10.02.12: Karneval
09.02.12: Tierschutzlehrer
31.01.12: Tiere und Kälte
 
(Kopie 1)
 
 
Video-Podcast
Unsere aktuellen Videos mit Tierschutz-Infos
 
 
Newsletter
Hier finden Sie unseren aktuellen Newsletter.
 
 
FAQ zum Tierschutz
Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den Tierschutz.
 
(Kopie 3)
 
 
Spendenkonto
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Konto Nr. 40 444
IBAN:
DE 88 37050198 0000040444
BIC:
COLS DE 33
Spenden sind steuerlich absetzbar.
Gemeinnützigkeit anerkannt.
Selbstverständlich können Sie auch gerne das Online-Spendenformular verwenden.
 


 
Datenschutz | Impressum | Kontakt | Hilfe Druckversion
© 2012 Deutscher Tierschutzbund e.V.