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Pelztierfarmen in Deutschland |
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Recherchen des Deutschen Tierschutzbundes haben ergeben, dass es zurzeit noch ca. 20 Pelztierfarmen in Deutschland gibt, in welchen vor allem Nerze (ca. 330.000 Tiere), aber auch Füchse, Chinchilla und Sumpfbiber gehalten werden. Seit 2007 haben zwar sechs Pelztierfirmen geschlossen, doch die übrigen haben ihre Tierzahl erhöht.
Ein Blick auf die Deutschlandkarte zeigt, dass die Farmen regional unterschiedlich angesiedelt sind. So gibt es Bundesländer, in denen es keine einzige Pelztierfarm gibt, so z.B. Berlin, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern. Auffällig viele – fast die Hälfte aller deutschen Pelztierfarmen – gibt es dagegen im Bundesland Nordrhein-Westfalen!
Vier große Farmen gehören zu einer GmbH, deren Mitinhaber gleichzeitig Präsident der deutschen Pelztierzüchter ist. In diesen Farmen werden allein ca. 85.000 Nerze gehalten. Die beiden größten deutschen Farmen mit ca. 40.000 und 35.000 Nerzen, liegen in Mecklenburg-Vorpommern und gehören zusammen einem Besitzer.
Da sich die Situation laufend verändert, bitten wir jeden dem auffällt, dass eine Pelztierfarm neu eröffnet oder geschlossen wird, uns darüber zu informieren. Nur so ist es uns möglich, an die zuständigen Behörden und Landesregierungen heranzutreten, mit der Aufforderung, strenge Kontrollen durchzuführen, Auflagen zu erheben und letztendlich ein Verbot der Pelztierhaltung in Deutschland zu erreichen.
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