|

Pressemeldungen November 2006 |
|
|
01.11.06Kein kirchlicher Segen für den Abschuss von Haustieren – Deutscher Tierschutzbund fordert Bundesregierung auf, Bundesjagdgesetz zügig zu novellierenIn den nächsten Tagen werden anlässlich des St. Hubertustags am 3. November bundesweit Messen und Jagden abgehalten. In den Gottesdiensten können sich Jäger den kirchlichen Segen für ihr Töten von Millionen Wildtieren und Hunderttausenden Hunden und Katzen geben lassen. Anlässlich des St. Hubertustags fordert der Deutsche Tierschutzbund die Kirchen auf, sich nicht länger in den Dienst des Tötens zu stellen. Zugleich appelliert er an die Bundesregierung, die bereits begonnene Arbeit an einer tierschutzverträglichen Jagdrechtnovellierung konsequent weiterzuführen und zügig umzusetzen. Durch diese längst überfällige Neugestaltung des Jagdrechts würde auch dem seit 2002 im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz Rechnung getragen.
„Noch immer werden jedes Jahr über fünf Millionen Wildtiere, darunter auch bestandsbedrohte Arten, getötet. Hunderttausende von Hunden und Katzen werden zudem quasi als Freiwild abgeschossen. Mit einer verantwortungsvollen Hege hat dies nichts mehr zu tun. Die Reform des Bundesjagdgesetzes muss zügig umgesetzt werden“, erklärt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Bei der Jagd werden nach wie vor Fallen eingesetzt, in denen die Tiere oftmals über qualvolle Stunden und Tage hinweg jämmerlich verenden. Der Deutsche Tierschutzbund lehnt auch die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren und die Verwendung von Bleischrot ab. Aus Sicht von Europas größter Tier- und Naturschutzorganisation besteht dringender Handlungsbedarf, das Bundesjagdgesetz zu reformieren. Letztlich ist das auch eine Konsequenz aus dem im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz.
Das am St. Hubertustag begangene Ritual der Segnung der Jäger – und bisweilen ihrer Opfer, der Wildbretstrecke – ist nicht nur völlig antiquiert, sondern zudem auch noch eine bewusste Verfälschung der Geschichte. Schließlich hat der heilig gesprochene Hubertus der Jagd abgeschworen und sich stattdessen zum Beschützer der Tiere aufgeschwungen. Er kann daher als Schutzpatron der Tiere gelten. Die Jäger sollten sich ihn zum Vorbild nehmen und der Jagd in seiner bisherigen Form abschwören. Der Appell des Deutschen Tierschutzbundes geht auch an die großen Kirchen. Diese sollten zukünftig auf die Segnung der Jäger und der von ihnen getöteten Tiere verzichten.
|
Mehr zu diesem Thema:
|
|
|
|
|
|

 |
| Spenden-Hotline
|
|
| |
 |
| Jeder Euro hilft.
|
|
| |
 | | |
 |
|
| |
 | | |
 |
| Ganz einfach: Online Mitglied werden.
|
|
| |
 |
| Sortiert nach Postleitzahl oder Ortsname.
|
|
| |
 |
| Verschiedene Firmen sammeln widerrechtlich Kleiderspenden im Namen des Deutschen Tierschutzbundes.
|
|
| |
 |
|
| |
 | | |
 |
| Unsere aktuellen Videos mit Tierschutz-Infos
|
|
| |
 |
| Hier finden Sie unseren aktuellen Newsletter.
|
|
| |
 |
| Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den Tierschutz.
|
|
| |
 | | |
 |
| SpendenkontoSparkasse KölnBonn BLZ 370 501 98 Konto Nr. 40 444
IBAN:
DE 88 37050198 0000040444
BIC:
COLS DE 33
Spenden sind steuerlich absetzbar. Gemeinnützigkeit anerkannt. Selbstverständlich können Sie auch gerne das Online-Spendenformular verwenden.
|
|
| |
|

|