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Pressemeldungen Oktober 2006 |
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13.10.06Agrarausschuss debattiert – Deutscher Tierschutzbund fordert: Ende der grausamen Haltung von Pelztieren Kommenden Montag diskutiert der Agrarausschuss des Bundesrates über die Haltung von Pelztieren. Bisher wurden die wichtigen Entscheidungen für rechtsverbindliche Vorschriften bei der Haltung von Pelztieren immer wieder verschoben, so der Deutsche Tierschutzbund in Bonn. Zuletzt wurde ein notwendiges und klares Bekenntnis für mehr Tierschutz Ende September vertagt. Diese Verzögerungstaktik müsse, wie die qualvolle Haltung der Tiere generell, endgültig ein Ende haben.
„Das Leid der Pelztiere eignet sich nicht für parteipolitisches Geplänkel. Das Tierleid gehört abgeschafft und wir fordern einen entsprechend klaren Beschluss des Agrarausschusses“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Auch wenn der Verband die Haltung von Pelztieren generell ablehnt, wäre eine Umsetzung der vorgelegten Verordnung ein Anfang, die Lebensumstände der Tiere zu verbessern, die in engsten Drahtkäfigen dahinvegetieren, nur um am Ende ihres kurzen erniedrigenden Daseins der Mode zu dienen.
In Deutschland gibt es laut Angaben des Deutschen Pelzinstitutes 28 Pelztierfarmen, in denen hauptsächlich Nerze gezüchtet werden. Die Haltung der Tiere findet unter grausamsten Bedingungen statt. In engen und strukturlosen Drahtkäfigen fristen die bewegungsfreudigen Wildtiere ein trauriges Dasein. Massive Verhaltensstörungen und auch Selbstverstümmelungen der Tiere sind die Folge. Dem tristen Leben wird meist durch Vergasen oder Elektroschock ein qualvolles Ende bereitet. Die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter der Forderung des Deutschen Tierschutzbundes, dass die Zucht von Pelztieren in Deutschland generell verboten werden sollte. Andere Länder, wie z.B. England, Österreich und die Schweiz hätten diese Forderung schon in die Tat umgesetzt und sind Pelzfarmfrei, so der Deutsche Tierschutzbund.
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