Startseite « Aktuelles und Presse « Pressemeldungen « 2006 
Logo: Deutscher Tierschutzbund e.V. Schriftzug: Deutscher Tierschutzbund e.V.
SpendenSitemapFAQ
Startseite
Aktuelles und Presse
Pressemeldungen
Podcast
Newsletter
Social Web
Film: Tiere brauchen Schutz
Adressen von Politikern
E-Cards
Termine
TV-/Radio-Tipps
Aktiv werden
Themen
Kampagnen und Aktionen
Publikationen
Wir über uns
Kontakt

Akademie für Tierschutz
Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld
Jugendportal
Kinderportal
Deutsches Haustierregister

   Newsletter

 
 
 

Aktuelles und Presse

Pressemeldungen Juni 2006

 
 

26.06.06


Trauer um Bruno: Deutscher Tierschutzbund prüft rechtliche Schritte

Erst am heutigen Morgen sollte der junge Braunbär JJ1, genannt „Bruno“, der in den Verlautbarungen des Ministeriums in den letzten Tagen vom Wildtier zum gefährlichen Raubtier wurde, zum Abschuss freigegeben werden. Doch schon in der Nacht wurde das Tier, dem wochenlang keiner habhaft werden konnte erschossen. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Bayern prüfen rechtliche Schritte gegen alle diejenigen, die den Abschuss zu verantworten haben.
 
Der Abschuss des Bären widerspreche einer Vielzahl internationaler Artenschutzvereinbarungen (Berner Konvention, Bonner Konvention, FFH-Richtlinie, Washingtoner Artenschutzübereinkommen) und verstoße gegen das Tierschutzgesetz. „Ich bin entsetzt, empört und traurig. Wochenlang gelingt es angeblich nicht, den Bären einzufangen. Kaum wird er zum Abschuss freigegeben, ist er auch schon tot. Es ist beschämend, dass die Behörden keine andere Antwort für den ersten Bären hatten, der nach 170 Jahren deutschen Boden betreten hat“, erklärt der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel.
 
Medienberichten zufolge war der junge Braunbär der sich seit Anfang Mai im österreichischen und bayerischen Alpenraum aufhielt, am Sonntag stundenlang von Wanderern beobachtet worden. Es wäre Zeit genug gewesen, endlich auf das Angebot von Professor Henning Wiesner einzugehen. Der anerkannte Experte, der weit reichende Erfahrung mit der Blasrohrbetäubung und dem Einfangen großer Wildtiere vorweisen kann, hatte den Behörden mehrfach seine Hilfe angeboten.
 
Freitag noch hatte der Landesverband Bayern des Deutschen Tierschutzbundes, der der Bayerischen Staatsregierung - ebenfalls vergeblich - mehrfach seine Unterstützung angeboten und Umweltminister Schnappauf in einem Offenen Brief aufgefordert, die Abschussgenehmigung für „Bruno“ nicht wieder in Kraft zu setzen. Die Tierschützer waren bereit, an einer Lebendfangaktion mitzuwirken.
 
„Die Tötung dieses Bären war zum jetzigen Zeitpunkt keineswegs die Ultima ratio. Die Verantwortlichen müssen sich schwere Versäumnisse zum Schutz des Bären vorwerfen lassen, für die sie sich verantworten müssen. Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen, auch wenn das Bruno nicht wieder lebendig macht. Aber ein solcher Vorfall darf sich nie wieder wiederholen“, so Apel.
 
Er fordert die Bayerische Staatsregierung auf, endlich einen effektiven Wildtiermanagementplan vorzulegen. Dass große Wildtiere, wie Luchs, Wolf und Bär sich vorsichtig wieder in unseren Breiten ansiedeln, sei eine Entwicklung, die von der Gesellschaft insgesamt sehr begrüßt wird. Dass die bayerischen Behörden auf das Erscheinen eines Bären im Grenzgebiet zu Österreich, wo bereits 20 bis 30 Bären leben, derartig unvorbereitet reagiert haben, sei ein Trauerspiel erster Güte.

 
  Mehr zu diesem Thema:
Bär in Deutschland erschossen
Vorherige Pressemeldungen
 
 

Aktuelle Infos
 
 
Ihr Anruf hilft Tieren
Spenden-Hotline
 
 
Online spenden
Jeder Euro hilft.
 
 
 
Film: Tiere brauchen Schutz
 
(Kopie 2)
 
 
Mitglied werden
Ganz einfach: Online Mitglied werden.
 
 
Unsere Tierschutzvereine
Sortiert nach Postleitzahl oder Ortsname.
 
 
Warnung vor Kleidersammlern
Verschiedene Firmen sammeln widerrechtlich Kleiderspenden im Namen des Deutschen Tierschutzbundes.
 
 
Aktuelle Pressemeldungen
10.02.12: Verbandsklage
10.02.12: Karneval
09.02.12: Tierschutzlehrer
31.01.12: Tiere und Kälte
 
(Kopie 1)
 
 
Video-Podcast
Unsere aktuellen Videos mit Tierschutz-Infos
 
 
Newsletter
Hier finden Sie unseren aktuellen Newsletter.
 
 
FAQ zum Tierschutz
Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den Tierschutz.
 
(Kopie 3)
 
 
Spendenkonto
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Konto Nr. 40 444
IBAN:
DE 88 37050198 0000040444
BIC:
COLS DE 33
Spenden sind steuerlich absetzbar.
Gemeinnützigkeit anerkannt.
Selbstverständlich können Sie auch gerne das Online-Spendenformular verwenden.
 


 
Datenschutz | Impressum | Kontakt | Hilfe Druckversion
© 2012 Deutscher Tierschutzbund e.V.