Startseite « Aktuelles und Presse « Pressemeldungen « 2006 
Logo: Deutscher Tierschutzbund e.V. Schriftzug: Deutscher Tierschutzbund e.V.
SpendenSitemapFAQ
Startseite
Aktuelles und Presse
Pressemeldungen
Podcast
Newsletter
Social Web
Film: Tiere brauchen Schutz
Adressen von Politikern
E-Cards
Termine
TV-/Radio-Tipps
Aktiv werden
Themen
Kampagnen und Aktionen
Publikationen
Wir über uns
Kontakt

Akademie für Tierschutz
Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld
Jugendportal
Kinderportal
Deutsches Haustierregister

   Newsletter

 
 
 

Aktuelles und Presse

Pressemeldungen Juni 2006

16.06.2006


Deutschland muss neue europäische Versuchstierhaltungsvorschriften sofort anwenden

Der Europarat in Straßburg hat gestern neue Haltungsempfehlungen für Versuchstiere, die europaweit gelten sollen, einstimmig angenommen. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt dieses eindeutige Votum ausdrücklich. Gleichzeitig fordert die größte Tier- und Naturschutzorganisation Europas, dass die neuen Vorschriften umgehend in nationales Recht umgesetzt werden. „Diese klare Entscheidung des Europarats war ein Schritt in die richtige Richtung. Solange es noch Tierversuche gibt, ist es aus der Sicht des Tierschutzes unerlässlich, dass die Tiere wenigstens tiergerecht untergebracht und betreut werden“, erklärt Brigitte Rusche, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes und Leiterin der Akademie für Tierschutz.
 
In den letzten Jahren hat der Deutsche Tierschutzbund mit den Experten der Akademie für Tierschutz entschieden dazu beigetragen, dass die europäischen Haltungsempfehlungen überarbeitet wurden. Ziel war stets tierartgerechte Haltungsbedingungen für Versuchstiere durchzusetzen. „Man muss bedenken, dass Mäuse, Ratten, Hunde und Affen bislang in Labors ihr Leben lang in winzigen, kahlen Käfigen gehalten werden durften. Daher ist es ein wichtiger Erfolg für den Tierschutz, dass die neuen Haltungsempfehlungen nunmehr im Europarat angenommen wurden. Nun gilt es, diese Haltungsempfehlungen in Deutschland, wie auch in den anderen Ländern Europas, in verbindliches Recht umzusetzen“, so Rusche. Dabei müssten sie als Mindest-Vorschriften verankert werden, die auf keinen Fall unterschritten werden dürften. „Nur wenn die Haltungsleitlinien gesetzlich vorgeschrieben sind, können diejenigen rechtlich belangt werden, die Versuchstiere nicht artgerecht halten. Zudem sollten Firmen und Hochschulen keine langen Übergangsfristen gewährt werden. Das Tierleid allein durch tierquälerische Haltungsbedingungen muss endlich ein Ende haben“, fordert Rusche.
 
Jährlich werden laut aktueller Statistik europaweit 10,7 Millionen Versuchstiere „genutzt“. Allein in Deutschland sind es 2,1 Millionen Tiere. Dabei beginnt das Leiden der Tiere nicht erst mit den Versuchen, sondern häufig bereits bei der Haltung der Tiere, bei der sie erheblichen Qualen ausgesetzt sein können.

 
  Mehr zu diesem Thema:
Tierversuche
Akademie für Tierschutz
 
 

Aktuelle Infos
 
 
Ihr Anruf hilft Tieren
Spenden-Hotline
 
 
Online spenden
Jeder Euro hilft.
 
 
 
Imagefilm des
Deutschen Tierschutzbundes
 
(Kopie 2)
 
 
Mitglied werden
Ganz einfach: Online Mitglied werden.
 
 
Unsere Tierschutzvereine
Sortiert nach Postleitzahl oder Ortsname.
 
 
Warnung vor Kleidersammlern
Verschiedene Firmen sammeln widerrechtlich Kleiderspenden im Namen des Deutschen Tierschutzbundes.
 
 
Aktuelle Pressemeldungen
15.05.12: Staatsziel Tierschutz
14.05.12: Tierschutzgesetz
09.05.12: Junge Wildtiere
08.05.12: Animal Hoarding
 
(Kopie 1)
 
 
Video-Podcast
Unsere aktuellen Videos mit Tierschutz-Infos
 
 
Newsletter
Hier finden Sie unseren aktuellen Newsletter.
 
 
FAQ zum Tierschutz
Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den Tierschutz.
 
(Kopie 3)
 
 
Spendenkonto
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Konto-Nr. 40 444
IBAN:
DE 88 37050198 0000040444
BIC:
COLS DE 33
Spenden sind steuerlich absetzbar.
Gemeinnützigkeit anerkannt.
Selbstverständlich können Sie auch gerne das Online-Spendenformular verwenden.
 


 
Datenschutz | Impressum | Kontakt | Hilfe Druckversion
© 2012 Deutscher Tierschutzbund e.V.