Startseite « Aktuelles und Presse « Pressemeldungen « 2006 
Logo: Deutscher Tierschutzbund e.V. Schriftzug: Deutscher Tierschutzbund e.V.
SpendenSitemapFAQ
Startseite
Aktuelles und Presse
Pressemeldungen
Podcast
Newsletter
Social Web
Film: Tiere brauchen Schutz
Adressen von Politikern
E-Cards
Termine
TV-/Radio-Tipps
Aktiv werden
Themen
Kampagnen und Aktionen
Publikationen
Wir über uns
Kontakt

Akademie für Tierschutz
Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld
Jugendportal
Kinderportal
Deutsches Haustierregister

   Newsletter

 
 
 

Aktuelles und Presse

Pressemeldungen Februar 2006

 
 

21.02.06

Massentötungen sofort stoppen – Zehntausende „Tieropfer ohne vernünftigen Grund“ befürchtet – Kritik auch am Bauernverband

Der Deutsche Tierschutzbund erneuert seine Kritik an den bereits begonnenen Massentötungen von Geflügel auf Rügen. Die massenhaften Tiertötungen ohne vernünftigen Grund müssen sofort beendet werden. Zudem gilt es jetzt verstärkt, über Impfungen auch in Deutschland nachzudenken. Zu befürchten ist weiterhin, dass die Behörden die Tötungen noch ausweiten werden, nachdem in weiteren Landstrichen in Mecklenburg-Vorpommern Katastrophenalarm ausgelöst wurde. Kritik wird auch an der Haltung des Deutschen Bauernverbandes geübt.
 
„Massenkeulungen von gesunden Tieren darf es nicht geben. Dieser brutale und der Gefahrenlage nicht angemessene Umgang mit den Tieren darf keine Schule machen. Möglicherweise wirtschaftspolitisch motivierte Gründe sind keine Leitlinie des Handelns. Jetzt gilt Vernunft, nicht Angst- und Panikmache.“, kommentiert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
 
Einen vernünftigen Grund, die Massenkeulungen durchzuführen, gibt es nicht. Es liegt bisher keine Infizierung des Hausgeflügels vor, auch für den Menschen gibt es keine neue Gefahr. Zudem ist es fatal, gesunde Tiere, von denen keine Gefahr ausgeht, zu töten und diese als „Abfallprodukt“ zu entsorgen, stellt Apel klar. Die intensive Beobachtung der Bestände, kombiniert mit einem absoluten Stillstand in der Region, sind geeignete Maßnahmen. Auch sollten Ringimpfungen zur Prävention eingesetzt werden. Andere europäische Staaten, wie z. B. Frankreich und Niederlande, bereiten sich bereits auf die Impfung vor.
 
Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert zudem die Funktionärsriege des Deutschen Bauernverbandes. In Stellungnahmen erklärte dieser sein grundsätzliches Einverständnis mit den Massentötungen gesunder Tierbestände. Zudem führt der Bauernverband die Diskussion offenbar ausschließlich unter den Gesichtspunkten des drohenden Umsatzverlustes für Landwirte. „Schon bei Schweinepest, BSE und Maul- und Klauenseuche hat sich gezeigt, dass der Deutsche Bauernverband allein aus wirtschaftlich motivierten Gesichtspunkten reagiert, das Tierwohl kippt hinten runter. Wir erwarten von der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern mehr Augenmaß“, erklärt Apel.
 
Erst wenn Haustierbestände nachweislich infiziert sind, dürften Tötungen überhaupt - auch aus Tierschutzsicht – erwogen werden. Aber auch dann heißt es: Augenmaß bewahren. Nicht nur, dass die Tötungen unter Wahrung aller Gesichtspunkte des Tierschutzes durchgeführt werden müssen. Es gilt vor allem, nur infizierte Bestände zu töten.

 
  Mehr zu diesem Thema:
Tiertötungen im Rahmen der Geflügelpest
FAQ - Vogelgrippe
Scharfe Kritik an Massenkeulungen auf Rügen (PM vom 19.02.06)
Vogelgrippeverdacht in Deutschland (PM vom 15.02.06)
Aufstallung wegen Vogelgrippe (PM vom 06.02.06)
Bei Vogelgrippe Augenmaß bewahren (PM vom 02.09.05)
Vogelgrippe: Sorge auch vor Tiermassensterben (PM vom 18.08.05)
EU-Umweltminister beraten über Importverbot für Wildvögel (PM 10.03.05)
Vorherige Pressemeldungen
 
 

Aktuelle Infos
 
 
Ihr Anruf hilft Tieren
Spenden-Hotline
 
 
Online spenden
Jeder Euro hilft.
 
 
 
Film: Tiere brauchen Schutz
 
(Kopie 2)
 
 
Mitglied werden
Ganz einfach: Online Mitglied werden.
 
 
Unsere Tierschutzvereine
Sortiert nach Postleitzahl oder Ortsname.
 
 
Warnung vor Kleidersammlern
Verschiedene Firmen sammeln widerrechtlich Kleiderspenden im Namen des Deutschen Tierschutzbundes.
 
 
Aktuelle Pressemeldungen
10.02.12: Verbandsklage
10.02.12: Karneval
09.02.12: Tierschutzlehrer
31.01.12: Tiere und Kälte
 
(Kopie 1)
 
 
Video-Podcast
Unsere aktuellen Videos mit Tierschutz-Infos
 
 
Newsletter
Hier finden Sie unseren aktuellen Newsletter.
 
 
FAQ zum Tierschutz
Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den Tierschutz.
 
(Kopie 3)
 
 
Spendenkonto
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Konto Nr. 40 444
IBAN:
DE 88 37050198 0000040444
BIC:
COLS DE 33
Spenden sind steuerlich absetzbar.
Gemeinnützigkeit anerkannt.
Selbstverständlich können Sie auch gerne das Online-Spendenformular verwenden.
 


 
Datenschutz | Impressum | Kontakt | Hilfe Druckversion
© 2012 Deutscher Tierschutzbund e.V.