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Pressemeldungen Januar 2006 |
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24.01.06Klirrende Kälte auch für Tiere eine BelastungDer Deutsche Tierschutzbund weist angesichts der klirrenden Kälte darauf hin, dass auch Tiere leiden könnten. Auch wenn nach allen Vorhersagen die Temperaturen wieder ansteigen, gilt dieser Tage besonders bei Gassigängen: Vorsicht.
Was bei Hitze gilt, gilt auch bei Kälte: Da sich das Autoinnere rasch abkühlt, sollten Tierhalter den Hund nicht im Auto warten lassen. Für den Gassigang gilt, zügig gehen, damit der Hund immer in Bewegung bleibt. Zudem rät der Deutsche Tierschutzbund bei kurzhaarigen und dünnen Hunde auf den sonst üblichen ausgedehnten Gassigang zu verzichten und statt dessen mehrmals kürzere Gänge an der frischen Luft zu machen.
„Sobald Sie merken, dass Ihr Hund zittert, beenden Sie den Gassigang“, rät Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Nach dem Spaziergang müssen unbedingt die Pfoten auf Verletzungen untersucht werden, die bei diesen kalten Temperaturen besonders schnell auftreten können. Katzen sollten jetzt über Nacht im Haus gehalten werden. Eine Katze mit Freigang muss jederzeit die Möglichkeit haben, in der Wohnung Schutz zu suchen.
Zwar vertragen Pferde, Rinder und Schafe kalte Temperaturen gut, aber bei den extremen Temperaturen dieser Tage ist es ratsam, die Bedingungen in der Freilandhaltung zu optimieren. So sollten regelmäßig die Tränken kontrolliert werden, da die große Gefahr besteht, dass das Wasser einfriert. Für die Tiere ist es wichtig, dass auch ein Witterungsschutz vorhanden ist. Dazu gehören tief eingestreute Liegeflächen und mindestens so genannte Windnetze. Zu beachten ist auch, dass der Futterbedarf bei Kälte höher ist als sonst. Selbstverständlich sollte auch sein, häufiger als sonst Kontrollgänge auf den Weiden durchzuführen.
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