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Importverbot für Hunde- und Katzenfelle |
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Am 26. November 2007 beschlossen die Agrarminister der Europäischen Union, ein Importverbot für Hunde- und Katzenfelle in die EU zu erlassen. Die dazugehörende nationale Durchführungsverordnung hat der Bundesrat in seiner Sitzung am 7. November 2008 verabschiedet. Das Verbot ist am 31. Dezember 2008 EU-weit in Kraft getreten. Ein großer Erfolg für den Tierschutz!
Recherchen, die der Deutsche Tierschutzbund mitinitiiert hatte, hatten bereits 1998 gezeigt: Auch deutsche Firmen waren am internationalen Handel mit Hunde- und Katzenfellen beteiligt. Seitdem wurde auf allen politischen Ebenen um ein Importverbot für Hunde- und Katzenfelle gerungen.
Vor allem aus Asien wurden bislang Felle von Hunden und Katzen nach Europa importiert. Sie stammten aus Thailand und China (Hunde und Katzen), Korea (Hunde) oder von den Philippinen, zum Beispiel der Insel Mindanao (Katzen). Katzen wurden bei vollem Bewusstsein stranguliert, um das Fell nicht zu beschädigen. Hunde wurden erschlagen oder mit Metalldraht festgehalten, in die Leiste zwischen den Hinterbeinen gestochen, so dass sie qualvoll verbluteten. |
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Irreführende BezeichnungenKatzenfelle wurden in großen Mengen nach Deutschland importiert, zu Rheumadecken, modischen Verzierungen oder beispielsweise auch zu Schlüsselanhängern verarbeitet. Hundefelle wurden zu Handschuhen, Taschen-Innenfutter, Möbelbezug oder Kleidung weiterverarbeitet. Hunde- und Katzenfelle wurden vielfach gefärbt und präpariert, um nicht erkennbar zu sein. Im Handel mussten sie nicht eindeutig gekennzeichnet sein und waren deswegen unter abenteuerlichen Bezeichnungen zu finden – wie Gae-Wolf, Wolf aus Asien oder Corsa Fox für Hundefell, Maopee, Lipi, Genotte, Mountain Cat und andere Bezeichnungen für Katzenfell oder sie werden nur als Echt-Fell deklariert. Wer solche Felle noch im Handel findet, sollte den Anbieter anzeigen oder uns darüber informieren. |
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