Wir fordern eine Tierschutzpolitik, die dem Staatsziel Tierschutz gerecht wird. Nach der Bundestagswahl am 27. September 2009 haben wir an die im Bundestag vertretenen Parteien appelliert, diese Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.
Wir machen uns stark für die Tiere - in der Diskussion mit den Vertretern aller Parteien und in der Öffentlichkeit. Unser Motto zum Welttierschutztag am 4. Oktober 2009 lautete daher: "Stimme für die Tiere". Tierschützer erheben bundesweit ihre Stimme für die Tiere.
Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, überreichte die Dokumentation an Politiker in Berlin.
Der Tierschutz steht seit 2002 als Staatsziel im Grundgesetz. An den Missständen beim Umgang mit Tieren in Landwirtschaft und Forschung hat sich seither jedoch kaum etwas geändert. Heim- und Wildtiere sind ebenfalls nach wie vor der Willkür von Menschen ausgeliefert. Der Hauptgrund dafür ist, dass sowohl bei der Gesetzgebung als auch bei deren Ausführung zu wenig geschieht, um das Staatsziel in der Praxis durchzusetzen.
Dies belegt auch unsere Dokumentation "Tierschutz: Anspruch und Wirklichkeit", die wir als Appell für eine bessere Tierschutzpolitik auch an Politiker übergeben haben.
Vor der Bundestagswahl hatten wir bei den Parteien und deren Kandidaten kritisch nachgefragt, wie sie ihrer ethischen Verpflichtung zum Tierschutz gerecht werden wollen, um den Wählern eine Orientierung zu geben. Die Antworten der Parteien, die im Deutschen Bundestag vertreten sind, hatten wir vor der Wahl den tierschutzinteressierten Wählerinnen und Wählern auf dieser Website zur Verfügung gestellt. Unten stehend finden Sie unsere tierschutzpolitischen Kernforderungen an die Union und die FDP zu den damaligen Koalitionsverhandlungen.