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Pressemeldung Dezember 2008 |
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29.12.08Tierlieb ins neue Jahr: Rücksicht auf Haus- und Wildtiere nehmenFür die meisten Tiere ist die alljährliche Knallerei zu Silvester alles andere als ein „tierischer Spaß“. Die ungewohnt lauten Geräusche verängstigen viele Mitgeschöpfe und können ihnen den Jahreswechsel zu Stunden des Leidens werden lassen. Für Tierhalter gilt: Haustiere brauchen in der Silvesternacht besondere Aufmerksamkeit und geeignete Rückzugsmöglichkeiten. Der Deutsche Tierschutzbund rät Menschen, die mit ihren Tieren in das neue Jahr hinein feiern, „knallerfreie Zonen“ einzuhalten. Feuerwerke dürfen auf keinen Fall in der Nähe von Tieren und in Waldgebieten gezündet werden.
Neben Haustieren sind auch Wildtiere in Wald und Flur die Knallerei in der Silvesternacht nicht gewohnt. Deshalb appelliert der Deutsche Tierschutzbund dringend an alle Feiernden, am Waldrand, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen, aber besonders auch in der Nähe von Stallungen und Privathaushalten mit Tieren auf keinen Fall Feuerwerke zu zünden.
Tierhalter sollten schon in den Tagen vor Silvester Vorkehrungen treffen und zum Beispiel Hunde in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausführen. Kracher könnten sie in panischem Schrecken davonlaufen lassen. Für Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen, Hamster und alle anderen Kleintiere ist der ruhigste Raum der Wohnung am Silvesterabend das beste Quartier. Bei geschlossenem Fenster und heruntergelassenen Jalousien sind sie vom Trubel gut abgeschirmt. Der Vogel- und Kleintierkäfig sollte dabei weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein großes Tuch abgedeckt werden. Am besten ist es, wenn die bekannte Bezugsperson an einem solchen Abend bei den Tieren bleibt und ihnen durch einen bewusst ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Auf gar keinen Fall sollten Beruhigungspräparate ohne Rücksprache mit einem Tierarzt verabreicht werden.
Generell sollte sich jeder fragen, ob es sinnvoll ist, enorme Summen für ein scheinbares Vergnügen auszugeben, das von der pyrotechnische Industrie suggeriert wird. „Die jedes Jahr verpulverten Millionen Euro sollten nachdenklich stimmen“, mahnt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Wir raten das Geld nicht zu verknallen, sondern sinnvollen Zwecken und Einrichtungen, beispielsweise für örtliche oder überregionale Tierschutzprojekte, zu spenden. Das bringt nachhaltige, lang andauernde Freude mit gutem Gewissen für das neue Jahr“, so Apel.
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