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Kampagnen und Aktionen

Jung, billig, illegal – Welpen brauchen unsere Hilfe!

 
 


Der Handel mit Welpen boomt.

7. Februar 2012: Ein Rastplatz an der A3 in Bayern. In einem Transporter aus Ungarn entdeckt die Polizei 92 Hundewelpen verschiedener Rassen. Die Tiere sind in einem furchtbaren Zustand, viel zu jung für einen Transport und krank. Seit 13 Stunden sind die Welpen Richtung Niederlande unterwegs - ohne Wasser und Futter in viel zu engen Käfigen.
 
Der Sprinter wird beschlagnahmt und das Tierheim Nürnberg nimmt die jungen Tiere auf - darunter Möpse, Cockerspaniel, Dackel, Boxer, Französische Bulldoggen, Zwergpudel und Kaukasische Hirtehunde. Der Fahrer wird festgenommen, aber schnell wieder frei gelassen. Er wurde in Deutschland schon mehrfach von der Polizei mit Hundewelpen im Gepäck aufgehalten. Auch wenn er gegen das Tierschutzgesetz verstößt, begeht er lediglich eine Ordnungswidrigkeit, die ihn 5.000 Euro kostet.
 
 


Selten werden die Händler ertappt.

Dies ist leider kein Einzelfall, denn der Handel mit Welpen boomt, und nur selten werden die Händler wie hier auf frischer Tat ertappt. Immer wieder müssen Tierheime Hunde aufnehmen, die vom Zoll oder von der Polizei beschlagnahmt wurden. Und dies nicht nur im Grenzbereich oder an den Flughäfen, sondern bundesweit.
 
Allzu groß ist die Versuchung der Welpen-Mafia, schnelles Geld zu machen. So kostet die Heim- oder Massentierzucht in Osteuropa nur wenige Euro pro Tier, während im Westen 250 oder 300 Euro nötig sind. Tierschutz? Fehlanzeige, nur der Profit zählt. Allein in Tschechien werden schätzungsweise 30.000 Hunde für den Export „produziert“, aber auch Belgien und die Niederlande gehören zum Kreis der Länder mit kommerziell ausgerichteten Hundezuchten.
 
 

Falsche Versprechungen



Die frühe Trennung vom Muttertier führt bei den Welpen zu Verhaltensproblemen.

Unser dringender Appell: Fallen Sie nicht auf dubiose Kleinanzeigen oder Internetangebote herein. Denn die vermeintlichen Schnäppchen sind nicht nur auf Kosten der jungen Hunde erkauft, sondern auch äußerst kurzsichtig: Entgegen den Versprechungen der Händler sind die Welpen nicht geimpft. Es fehlen Begleitpapiere wie der Heimtierausweis und auch die Kennzeichnung oder Tätowierung. Zudem werden die Hunde meist viel zu früh vom Muttertier getrennt.
 
Viele sind, auch durch die Strapazen der langen Transportfahrten, geschwächt und kaum überlebensfähig. Während verantwortungsbewusste Züchter junge Hunde frühestens nach der achten Woche vom Muttertier trennen, bleiben sie bei den illegalen Tierhändler in der Regel nur zwei bis vier Wochen bei der Mutter. Die Folge: Massive Verhaltensprobleme der Tiere, zum Teil bis ins Erwachsenenalter.
 
Das offensichtlich lukrative Geschäft mit den jungen Hunden führt auch zu erheblichem Leid bei den Zuchthündinnen, die vielfach über Jahre hinweg als "Gebärmaschinen" missbraucht werden.
 
 

Flächendeckende Hilfe dank Ihrer Spende

Seit Jahren kämpft der Deutsche Tierschutzbund gegen den illegalen Welpenhandel. Nur wir garantieren – gemeinsam mit den uns angeschlossenen 700 Tierschutzvereinen – eine flächendeckende Hilfe. Wir unterstützen die Ermittlungen der Behörden und klären auf. Vor allem aber können wir die Tierheime bezuschussen, um die überlebensnotwendige medizinische Versorgung zu unterstützen.
 
Dafür brauchen wir dringend Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie unseren Kampf mit Ihrer Online-Spende (Verwendungszweck: „Welpenhandel“). Nur gemeinsam können wir das Leiden der Hundewelpen lindern.
 
Oder überweisen Sie Ihre Spende an:
Deutscher Tierschutzbund e.V.
Konto-Nr. 40 444
Sparkasse KölnBonn
BLZ: 370 501 98
Stichwort: „Welpenhandel“
 
Vielen Dank im Namen der Tiere!

 
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Gegen Welpenverkauf im Zoogeschäft
 
 

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Die Tierheime sind wichtige Tierschutzeinrichtungen - aber es fehlt an Unterstützung.
 
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