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Pressemeldungen Dezember 2006 |
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07.12.06Tiere sind kein Kinderspielzeug – Finger weg von lebendigen Weihnachtsgeschenken Viele Eltern beginnen schon jetzt mit Weihnachtsbesorgungen für die Familie. Dabei haben viele den Wunsch ihrer Kinder nach einem Haustier im Kopf. Tiere sind aber keine Überraschungsgeschenke, stellt der Deutsche Tierschutzbund in Bonn fest. Schließlich übernähmen Tierfreunde Verantwortung für ein Lebewesen, das die Familie ein Tierleben lang begleite. Zudem seien für Tier und Mensch die Weihnachtstage oft mit Stress und Trubel verbunden. Daher seien diese Tage eine denkbar schlechte Zeit, um sich an ein neues Familienmitglied zu gewöhnen, so die Tierschützer. Wer sich nach reiflicher Überlegung für einen tierischen Hausgenossen entscheide, solle sich zuerst ans örtliche Tierheim wenden. Bundesweit warten dort viele Hunde, Katzen und Kleintiere auf ein neues Zuhause.
„Viele der einst ersehnten und zunächst geliebten Tiere werden schon nach kurzer Zeit in den Tierheimen abgegeben“, erläutert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die Folgen unbedachter Tierliebe. „Ein Tier kann das Familienleben bereichern, die Entscheidung soll aber wohl überlegt sein. Ein Vierbeiner ist schließlich kein Kinderspielzeug, das man bei Nichtgefallen umtauschen kann, sondern ein Lebewesen mit Bedürfnissen, das respektvollen Umgang verdient“, so Apel.
Gemeinsam sollten Eltern und Kinder sich gewissenhaft überlegen, was für Bedürfnisse z.B. Hunde, Katzen, Kaninchen oder Wellensittiche haben. Sie sollten sich bewusst sein, dass ein Tier Pflege, Fürsorge und vor allem viel Zeit benötigt. Hierzu gehören neben täglicher Fütterung und Spaziergängen auch Pflege und Hygiene. Gerade größere Tiere verursachen meist nicht zu unterschätzende Kosten durch Futter und tierärztliche Betreuung. Auch ein Blick in den Mietvertrag und ein Ausschließen von Tierhaarallergien aller Familienmitglieder kann späteren Ärger für Mensch und Tier vermeiden helfen. Ist die Entscheidung für ein Tier getroffen, sollte der gemeinsame Gang ins nächste Tierheim führen.
Der Deutsche Tierschutzbund e.V. rät das neue „tierische Familienmitglied“ vom Trubel der Festtage fernzuhalten. Für ein Tier, das sich in eine neue Umgebung eingewöhnen soll, kann das puren Stress bedeuten. Der Tipp: Legen Sie artgerechtes Zubehör unter den Baum und nehmen Sie das Tier erst nach den Feiertagen auf.
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