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Pressemeldungen Mai 2006 |
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05.05.2006
Hundemalaria in Deutschland: Neue Landkarte zeigt Schwer-punktregionen Bei mehr als 1.500 Hunden sind in Deutschland im letzten Jahr die Erreger der Hundemalaria (Babesiose), einer dem Krankheitsbild der menschlichen Malaria ähnlichen Infektionskrankheit, nachgewiesen worden. Unbehandelt stirbt der Hund in der Regel nach wenigen Tagen oder Wochen. Eine neue Übersichtskarte zeigt die weite Verbreitung dieser Krankheit in Deutschland.
Bis vor wenigen Jahren galt die Babesiose noch als reine Reisekrankheit, mit der sich der Hund in südlichen Ländern infizieren konnte. Inzwischen können Hunde aber auch in Deutschland direkt mit dem Erreger in Kontakt kommen. Der Überträger der Babesien ist die mit den Blutparasiten infizierte Auwaldzecke. Diese hat sich in den letzten Jahren von der Öffentlichkeit fast unbemerkt über ganz Deutschland ausgebreitet hat. Das belegt die aktuelle Übersichtskarte, die jetzt veröffentlicht wurde.
Mehr als fünf Millionen Hunde leben heute in privaten Haushalten Deutschland. Die meisten von ihnen werden nicht von ihren Besitzern vorbeugend gegen Zecken behandelt. Dies trägt dazu bei, dass sich die Krankheit sehr schnell ausbreiten kann. Der Deutsche Tierschutzbund rät deshalb allen Hundehaltern, ihre Tiere rechtzeitig von Frühjahr bis Herbst vor den gefährlichen Parasiten zu schützen. Unterstützt wird der Deutsche Tierschutzbund dabei vom Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt).
Die Babesiose ist nicht auf den Menschen übertragbar. Andere durch Zecken übertragene Krankheitserreger, wie FSME und Borreliose, bergen aber auch für den Menschen Gefahren.
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