Im 2005 vom Deutschen Tierschutzbund eröffneten Tierschutz- und Kastrationszentrum werden die Hunde medizinisch versorgt, geimpft, kastriert und markiert, um sie wieder erkennbar zu machen. Nach einer Erholungsphase im Tierschutzzentrum, wo sie ausreichend Futter und Pflege erhalten, werden sie wieder in ihr angestammtes Revier entlassen. Auf diese Weise rücken nicht immer neue Tiere nach, da ein Gebiet nur einer gewissen Zahl von Tieren Nahrung und Unterschlupf bietet. Mit diesem Kastrationsprogramm verfolgt der Deutsche Tierschutzbund des Prinzips der „Hilfe zur Selbsthilfe". Wir bieten eine Infrastruktur, ein Konzept und die nötigen finanziellen Mittel, um einen neuen Umgang mit frei lebenden Tieren auf der Straße zu erreichen.