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Legehennen |
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Leiden im KäfigIn Deutschland wurden im Jahr 2009 rund 28 Millionen Hennen gehalten, 28 Prozent davon in Käfigen. Ein Jahr zuvor waren Legehennen noch überwiegend in Käfigen eingestallt und hatten dort nicht mehr als 550 Quadratzentimeter Platz. Das ist weniger als eine DIN A4-Seite. Seit Anfang 2009, mit Ausnahmegenehmigung bis Anfang 2010 sind diese Käfige jedoch verboten. In den neuen Kleingruppenkäfigen haben die Tiere nur geringfügig mehr Platz: 890 Quadratzentimeter – also etwa eineinhalb DIN A4-Seiten. Ausgestattet sind diese Käfige zudem mit einer Sitzstange, einem Bereich zur Eiablage und zum Scharren. Diese Angebote werden jedoch den Verhaltensansprüchen der Hennen in keiner Weise gerecht. In dieser drangvollen Enge können sich die Hennen kaum bewegen. Der erzwungene Bewegungsmangel führt zu gesundheitlichen Schäden wie Fettleber, Fußballengeschwüren und Knochenschwäche. Legehennen können im Käfig ihr arttypisches Verhalten nicht ausleben – wie etwa der angeborene Trieb im Sanz zu baden, zu scharren und zu picken. Deshalb richten sie diesen Trieb gegen die Artgenossen. Es entstehen schwere Verhaltensstörungen wie Federpicken und Kannibalismus.
Seit Einführung der Käfige Mitte der 1960er Jahre kämpft der Deutsche Tierschutzbund dafür, dass die Käfighaltung verboten wird und Legehennen tiergerecht in Freiland-, Boden- und Volierenhaltung gehalten werden. |
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Verbraucher mögen keine Käfig-EierEine Studie der europäischen Tierschutzorganisation Eurogroup for Animals belegt: Verbraucher bevorzugen Eier aus alternativen Haltungsformen. Die Untersuchung wurde zwischen 1995 und 2004 in zwölf europäischen Ländern durchgeführt. Eier aus Nicht-Käfigsystemen werden immer beliebter, in Deutschland stieg der Verbrauch um über 300 Prozent.
Nach aktuellen Zahlen von 2010 von Marktinfo Eier und Geflügel kaufen Verbraucher vor allem Eier aus der Bodenhaltung - Käfigeier machen nur noch knapp zehn Prozent beim Eiereinkauf aus.
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| In den engen Käfigen können sich die Hennen kaum bewegen.
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| Privat lassen sich Echsen und Co nicht artgerecht halten.
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| Wie können Tiere zu ihrem Recht kommen?
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| Millionen vegetieren in engen, dunklen Ställen.
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