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Der Verbraucher hat die Macht

 
 


© khv24/pixelio

Durch Ihre Lebensführung, Ihre Aktivitäten und Ihre Kaufentscheidung können Sie Tag für Tag Tieren helfen. Mit Ihrem Einkaufsverhalten haben Sie Einfluss darauf, ob Tiere auch für Sie in quälerischen Haltungssystemen dahinvegetieren müssen oder artgerecht leben können. Auch Ihr Verhalten bestimmt mit darüber, ob Tiere für Konsumzwecke oder zur Unterhaltung missbraucht oder gequält werden. Und schließlich, Und schließlich können Sie durch eine gesunde Lebensweise Tiere vor Leiden bewahren. Hier einige Tipps:
 
 
 

Beim Einkauf

  • Kaufen Sie auf keinen Fall "Billigfleisch". Fleisch von NEULAND - Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung - stammt garantiert aus artgerechter Tierhaltung. Eine Liste mit NEULAND-Bezugsquellen senden wir Ihnen gerne zu. Wenn in Ihrer Nähe keine NEULAND-Produkte zu erhalten sind, wenden Sie sich an Landwirte, die sich den Verbänden des ökologischen Landbaus angeschlossen haben.
  • Auch mit dem Kauf von Bio-Produkten leisten Sie einen Beitrag zum Tierschutz, denn die Anforderungen an die Tierhaltung sind höher als die gesetzlichen Mindestanforderungen der konventionellen Landwirtschaft.
  • Bevorzugen Sie Produkte von Landwirten aus Ihrer Region - optimalerweise von denen, deren Haltungsbedingungen Sie kennen.
  • Kaufen Sie keine Eier aus Käfighaltung - "Kein Ei mit 3".
  • Kaufen Sie keine Gänse- oder Entenfettleberprodukte.
  • Nehmen Sie unsere Kosmetik-Positivliste bei Ihrem Einkauf mit und achten Sie auf das Warenzeichen für tierversuchsfreie Produkte.
  • Boykottieren Sie den Kauf von Pelzartikeln jeglicher Art.
  • Fragen Sie beim Kauf von Wolle und Wollprodukten, ob diese aus Australien importiert wurden und von gequälten Schafen stammen. Kaufen Sie diese Waren nicht und boykottieren Sie Läden, die solche Artikel in ihrem Sortiment haben!
  • Kaufen Sie nur Bettwaren und Kleidungsstücke, bei denen Daunen geschlachteter Tiere verwendet werden. Achten Sie hierbei auch darauf, dass die Federn und Daunen nicht aus Ländern stammen, in denen die Stopfleberproduktion erlaubt ist. Vor allem Entendaunen aus Totrupf stammen häufig von Stopfleberfarmen. Oder verzichten Sie ganz auf Bettwaren mit Federn und Daunen.


 
 

Im Alltag

 
  • Die meisten Menschen verzehren zu viel Fleisch; dies ist mit gesundheitlichen Risiken wie Herz-, Kreislauf- und Ernährungskrankheiten verbunden. Wenn Sie seltener Fleisch essen und stattdessen ein wenig mehr Geld für Produkte aus artgerechter Tierhaltung ausgeben, tun Sie gleichzeitig etwas für Ihre Gesundheit.
  • Vermeiden Sie Fertigmischungen und Fertiggerichte, da diesen kaum zu entnehmen ist, unter welchen Bedingungen die Tiere für diese Produkte gehalten wurden.
  • Verzichten Sie auf den Verzehr von Exotenfleisch wie Strauß, Känguruh, Schlange usw., da es für diese keine verbindlichen Haltungsstandards gibt und der Nischenmarkt nur unnötig angekurbelt würde.
  • Denken Sie daran: für die Entwicklung von Medikamenten müssen viele Tiere leiden oder gar sterben. Durch eine gesunde Lebensweise wirken Sie dem Risiko zu erkranken und Medikamente nehmen zu müssen entgegen und tun damit etwas Gutes - für sich und die Tiere!


 
 

Auf Reisen

 
  • Verzichten Sie auf Souvenirs, für die Tiere gequält oder ganze Tierarten an den Rand der Ausrottung gebracht werden.
  • Widerstehen Sie der Versuchung, ein hübsch anzusehendes, exotisches Tier zu erwerben, dem Sie keine artgerechte Unterbringung und Pflege bieten können.
  • Nach dem Motto "Kein Urlaubsort, wo Vogelmord" kann jeder Tier- und Naturfreund mit der Geldbörse ein Zeichen für mehr Tier- und Naturschutz setzen.
  • Boykottieren Sie Uralaubsländer wie Norwegen, Japan und Island, so lange der tierquälerische Walfang dort nicht beendet ist.
  • Gehen Sie nicht zum Stierkampf oder zu anderen "Fiestas".
  • Besuchen Sie keine Delfinarien in Urlaubsländern - diese fördern die Gefangenschaftshaltung der Delfine.
  • Verzichten Sie darauf, sich mit exotischen Tieren fotografieren zu lassen.


 
 

Wenn Sie sich ein Haustier anschaffen wollen

  • Gehen Sie in das nächste Tierheim. Überlegen Sie gemeinsam mit den Mitarbeitern, welches der Tiere, die dort auf einen neuen Besitzer warten, zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passen könnte.


 
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Tierversuche in der Kosmetik - Die Kosmetik-Positivliste
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Was können Sie gegen Tierquälerei bei Tiertransporten tun?
Verbraucherinformationsgesetz
"Mulesing" der Schafe
 
Pressemeldung:
Keine Tierqual zu St. Martin (08.11.11)
 
Weiterführende Links
www.neuland-fleisch.de
 
Downloads
Tierschutz im Einkaufskorb (Sonderdruck du und das tier, PDF)
Broschüre: Verbraucher haben die Macht
 
 

Mehr Infos
 
(Kopie 2)
 
Verbrauchertipps:
Federn und Daunen
 
(Kopie 3)
 
Verbrauchertipp: Eier-Kauf
 
(Kopie 2)
 
Verbrauchertipps: Bio-Produkte
 
(Kopie 1)
 
Verbrauchertipps: Fleisch
 
(Kopie 1)
 
Verbrauchertipps Kosmetika
 
(Kopie 1)
 
Verbrauchertipps: Pelz-Produkte
 


 
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